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Wie sieht eine Trainingsstunde beim Taekwondo aus?

 
 

Blick in eine Traingsstunde von sosan Taekwondo

104.Hamburg2005

Zu Beginn steht Aufwärmgymnastik auf dem Plan, die sowohl auflockern soll als auch erste Dehnungsübungen vorsieht. Hierbei werden alle Muskeln gleichmäsig beansprucht- Taekwondo ist Training für den ganzen Körper.

Es folgen tänzerisch anmutende Übungen, in denen die Schüler lernen, blitzschnell auf die Kommandos des Meisters zu reagieren und stets Balance zu bewahren – ideal, um mehr Gefühl für den eigenen Körper zu entwickeln. Schließlich bietet ein Körper, der sich im Gleichgewicht befindet, Sicherheit und Stärke.

Im anschließenden technischen Teil steht die Koordination bereits erlernter Bewegungsabläufe im Vordergrund. Es zeichnen sich komplette Kampfmuster ab, die in strategischen Übungen mit einem Partner gepropt und ausgefeilt werden – das bedeutet praxisnahe und damit effiziente Vorbereitung auf den Kampf.

Aber keine Angst! Im Laufe der Zeit bekommen Taekwondo- Sportler einen Blick für Distanz und gehen erfahrungsgemäß Partnerübungen sehr vorsichtig an. Es bedeutet also keine Verletzungsgefahr. Auch in den lockeren Freikämpfen, die zwischendurch für Fortgeschrittene eingeschoben werden, üben die Kämpfer nur leichten Körperkontakt aus. 

Bei SOSAN TAEKWONDO lernen Schüler außerdem Selbstverteidigungstechniken, die ihnen helfen, Gewalt im realen Leben geschickt zu verteilen.

Am Ende der etwa eineinhalbstündigen Trainingseinheit stehen Formenlaufen, dies sind stilisierte Kampfabläufe, die einzeln gelaufen werden(sehr ästhetisch!), und Vollkontakt-Freikampf mit Protections wie Schutzweste, Kopfschutz usw. 

Die folgende Abschlussgymnastik lockert alle Muskeln auf. Wer danach immer noch nicht genug hat, kann sich am Sandsack und den Handpratzen auslassen oder ein paar Dehnungsübungen ranhängen. 

Im Allgemeinen ist das Training so aufgebaut, dass der Meister seine Schüler in Intervallen an ihre Leistungsgrenze heranführt, um sie anschließend durch Lockerungs- und Atemübungen neue Kräfte schöpfen zu lassen. Bei regelmäßigem Traning führt diese Methode zu einer spürbaren Steigerung der eignen Leistung und garantiert Erfolgserlebnisse. Erläuterungen zu einzelnen Übungen vermitteln Hintergrundwissen über Taekwondo. 

Eines der Lernziele ist es, ein hohes Maß an Disziplin zu erwerben sowohl anderen als auch sich selbt gegenüber. Der ständige Abbau von Spannungen und Aggressionen, den dasTraining mit sich bringt, sorgt für Entspannung. Ein geübter Taekwondoka weiß um die Wirkung, wenn sein können zum Einsatz kommt. Dies gibt ihm Selbstsicherheit und erhöht die Chance, dass eine Gefahrensituation mit gewaltbereiten Menschen an einem Gespräch endet, anstatt in handgreiflichkeiten. Vordergründig ist nämlich nicht Gewalt, sondern Ästhetik. Viele Trainierende dieser koreanischen Sportart werden akrobatische Übungen beherrschen, die sie sich nie zugetraut hätten

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105.Hamburg2005

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